U18 Auswahl des RTB ist Deutscher Vizemeister

Die Deutsche Meisterschaft der Mitgliedsverbände wurde am vergangen Wochenende vom RTB in der Sportschule in Hennef ausgerichtet.

Begrüßung der Landesturnverbände Bild: Olaf Pohl

Begrüßung der Landesturnverbände
Bilder: Olaf Pohl

14 Landesturnverbände nahmen an der Meisterschaft teil. Ein beeindruckendes Bild vieler jugendlicher Faustballspielerinnen und -spieler. In den vier Alterklassen weiblich und männlich U14 sowie weiblich und männlich U18 wurden die jeweils besten Auswahlmannschaften gesucht. In Addition aller Ergebnisse der vier Teams dann der beste Landesturnverband. Vom Braschosser TV hatten mit Julia Rosenberg, Charlotte Weingarten und Johanna Hansen drei Spielerinnen den Sprung in den achtköpfigen U18 Kader geschafft. Trainiert wird der Kader von Corinna Rosenberg und Lena von Naguschewski.

Holprige Vorrunde am Samstag

Der Spielplan sorgte gleich für einen schwierigen Start ins Turnier. Gleich das erste Spiel am Samstag morgen um 9:30 Uhr musste der RTB gegen Niedersachsen bestreiten. Der noch nasse Rasen machte die Aufgabe nicht einfacher. Niedersachsen hat bekanntermaßen immer starke Teams und konnte schon oft den Gesamtsieg erringen. Die RTB Auswahl kam schwer in die Gänge. Vor allem die Abwehr hatte mit dem nassen Rasen zu kämpfen und mit 1:2 gab es die erste unnötige Niederlage. Gleich in Durchgang zwei wartete mit Bayern der Finalgegner aus dem letzten Jahr. Auch das Spiel ging mit 1:2 an die Gegner und damit stand die Auswahl schon mit dem Rücken an der Wand. Mindestens der 3. Platz musste in der Vorrunde her, um sich für die Endrunde am Sonntag zu qualifizieren und noch Chancen auf eine Medaille zu haben. olaf-pohl10 Der weitere Verlauf der Vorrundenspiele in der Gruppe B stellte so einiges auf den Kopf. Das Überraschungsteam aus Hessen schlug Niedersachsen. Hatte bis dahin noch kein Spiel verloren. Es wurde eifrig hin und her gerechnet aber unter dem Strich war klar, dass der RTB seine letzten drei Spiele gegen die Pfalz, Hessen und Sachsen gewinnen musste und am besten jeweils mit 2:0, um das bessere Satzverhältnis zu haben. Und so ging das Team die Aufgabe an. Gegen die Pfalz gabe es einen deutlichen 2:0 Sieg was gut für die Moral und Stimmung war. Entscheidet war das Spiel gegen Hessen. Nach einem deutlichen Satzgewinn (11:4) gab das Team den zweiten Satz ab (13:15)  und musste tatsächlich in die Verlängerung. Überzeugte hier aber mit Kampfgeist (11:6) und holte sich den zweiten Sieg mit 2:1. Die Hessen „verschenkten“ einen Satz gegen Sachsen. Alles gut für die RTB-Auswahl die mit Hessen und Niedersachsen um die Plätze 2 und 3 in der Gruppe kämpften. Zum Schluss gab es einen deutlichen 2:0 Sieg gegen Sachsen. Und dann begann das große rechnen. Hinter den Bayern, die kein Spiel verloren hatten, gab es drei Teams mit 6:4 Punkten. Neben dem RTB eben Hessen und Niedersachsen. Das SAtzverhältnis war demnach ausschlaggebend. Und hier hatte der RTB die Nase vorn, vor den Hessen die Platz 3 belegten. Überraschend verabschiedete sich das Team aus Niedersachsen als Gruppenvierter.

Gruppenzweiter nach der Vorrunde

Als Gruppenzweiter startete man in die Endrunde mit dem Qualifikationsspiel gegen den Gruppendritten der Gruppe A: Westfalen
Das Team zeigte sich konzentriert in beiden Sätzen und gewann klar mit 11:5 und 11:8. Das Halbfinale war damit sicher!
Der Gegner dort war der Gruppenerste der Gruppe A: Schwaben
In diesem Spiel zeigte das Team die wohl beste Leistung des Turniers. Bei strahlendem Sonnenschein und auf trockenem Boden passte so gut wie alles zusammen. Schwaben wurde überraschend mit 11:8 im ersten Satz im Zaum gehalten. Nachdem im zweiten Satz dann schon öfters Schwächen aufgetreten waren, wurde der Satz zwar enger, aber am Ende mit 13:11 trotzdem gewonnen. Die Freude war riesengroß! FINALE und damit auf jeden Fall eine Medaille.

So kam es wie schon 2015. Im Finale standen sich Bayern und der RTB gegenüber. 2015 hatte der RTB ganz knapp die Nase vorne. Mit 6:2 legte der RTB los wie die Feuerwehr und punktete nach belieben. Doch dann kam Bayern besser ins Spiel. Auch wegen Nachlässigkeiten im Spiel des RTB. Der Bayern-Zug rollte und der RTB konnte ihn nicht aufhalten. So wurde der Satz mit 8:11 noch abgegeben. Eine Tatsache, die – auch wenn man das vielleicht nicht hören will – nicht gut für die Moral des Teams war. Der zweite Satz gestaltete sich von Beginn an ausgeglichener. Kein Team konnte sich entscheident absetzen. Nachdem der RTB auf 8:9 verkürzen konnte, setzte Bayern zwei Punkte und gewann auch den zweiten Satz mit 8:11. Unter dem Strich muss man sagen, dass das konstanteste Team an diesem Wochenende auch verdient gewonnen hat. Bayern spielte nicht unbedingt besser als der RTB, hatte die Bigpoints in diesem Jahr jedoch auf seiner Seite.

Nach einem holprigen Start ins das Turnier muss man sagen, dass mit der Silbermedaille das Optimum erreicht wurde. Nach einer kurzen Phase der Enttäuschung konnten sich die Spielerinnen dann auch über ihren Vizemeistertitel freuen.

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Charlotte Weingarten, Johanna Hansen und Julia Rosenberg vom BTV mit ihren Teamkolleginnen Maya Mehle, Ronja Müller, Michelle Ihnken und Marie Hodel vom TSV Bayer Leverkusen und Kaja Hutz vom Ohligser TV

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